Die Theatergruppe der Beruflichen Schulen Gelnhausen hat seit ihrer Gründung im Oktober 1984 bislang 28 abendfüllende Stücke in der Stadthalle Gelnhausen, aber auch in der näheren Umgebung aufgeführt.

 

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Angefangen hat alles zufällig. Im Oktober 1984 wollten fünf Schüler/innen des damaligen Deutsch Grundkurses bei Herrn König in der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums ein im Unterricht behandeltes Theaterstück nicht nur lesen, sondern auch spielen. Zu den eher privaten „Theaterproben“ kamen sehr schnell Schüler/innen aus anderen Jahrgangsstufen hinzu. An die Inszenierung eines ganzen Stückes oder gar an eine Aufführung hatte bis dahin keiner auch nur im Traum gedacht. Doch plötzlich war der Vorschlag da. Ein Stück wurde bald gefunden. Die offiziellen Proben begannen unter der Leitung von Herrn König, und im Juli 1985 stand die Theater-AG in der Stadthalle Gelnhausen zum ersten Mal auf der Bühne.

An beruflichen Schulen findet man nur selten Theatergruppen, das ist eine bekannte Tatsache. Der Grund dafür ist, dass unsere Schüler/innen in der Regel nur zwei bis drei Jahre an der Schule verweilen und deshalb einen dichtgedrängten Stundenplan haben oder schon in der Ausbildung stehen. Doch es finden sich jedes Jahr viele interessierte Schüler, die Spaß an einer Theater-AG haben.

Aber wozu das alles?

Zunächst einmal bedeutet es, ungefähr sechs Monate lang keinen freien Samstag mehr zu haben, ebenso auf Sonn- und Feiertage sowie auf einen Teil der Ferien zu verzichten, da wird halt geprobt oder gemalt usw. Denn alle Aktivitäten finden außerhalb der Unterrichtszeit statt. Das erfordert von den beteiligten SchülerInnen, aber auch von den Lehrern schon sehr viel Engagement. Über lange Jahre hinweg können wir uns dabei auf StR Diether Schürr (Bühnenbild) und StR Gerd Fladung (Werbung, Finanzen, Organisation) verlassen. Die Teilnahme an der Theatergruppe, übrigens der ältesten an einer beruflichen Schule in Hessen, bringt aber auch jede Menge Spaß, Anerkennung und Selbstbestätigung. Man lernt viele Leute kennen, erlebt sich selbst in einer Extremsituation. Und das überwältigende Gefühl aller Beteiligten, am Premierenabend zeigen zu können, was man kann: Dieses Gefühl lässt sich einfach nicht beschreiben.

 

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Das muss man selbst einmal erlebt haben!

 
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